Werbemittel Glossar

Erfahren Sie mehr über Werbemittel-Fachbegriffe

Werbemittel sind ein wichtiger Bestandteil im Marketing-Mix. Sie werden verkaufsfördernd eingesetzt, müssen effektiv und zielgerecht sein.

Je nach Aktion, als Standard oder als Sonderanfertigung, mit oder ohne Werbung.

Glossar

Absatzhelfer

Als Absatzhelfer bezeichnet man rechtlich selbstständige Organe, die im Distributionsprozess unterstützend wirksam werden, aber im Gegensatz zu Absatzmittlern (Intermediären) kein Eigentum an der Ware erwerben. Beispiele für Absatzhelfer sind Agenturen, Handelsvertreter, Kommissionäre, Reisende,Handelsmakler oder Einkaufsgemeinschaften. Absatzhelfer agieren rechtlich selbstständig, sind jedoch an Weisungen ihrer Auftraggeber gebunden, die zum Beispiel in einem Geschäftsbesorgungs-, Werk- oder Dienstleistungsvertrag geregelt sind.

Absatzmittler

Absatzmittler sind innerhalb der Distributionspolitik des Marketing Unternehmen, die in der Absatzkette vom Hersteller zum Endkunden tätig werden und im Gegensatz zum Absatzhelfer (z. B. einem Handelsvertreter, einem Kommissionär, einem Reisenden (Angestellter im Außendienst) oder Spediteur) Eigentum an der Ware erwerben. Absatzmittler sind "rechtlich und wirtschaftlich selbständige Absatzorgane".

Absatzstufen

Als Absatzstufen bezeichnet man die Anzahl der zwischengeschalteten Mittelsmänner (z. B. 0-level, 1-level, 2-lever usw. Kanäle) Dabei wird unterschieden zwischen

  • Direkter Distribution: ohne Mittelsmänner
  • Indirekter Distribution: unter Einbeziehung von Mittelsmännern

Abschöpfungsstrategie

Die Abschöpfungsstrategie, auch Skimmingstrategie, (engl. price skimming, von skimming für abschöpfen) ist eine Preisstrategie, bei der ein Produkt zunächst mit einem hohen Preis eingeführt wird, der später schrittweise gesenkt wird.

AI-Datenformat (*.ai)

AI-Datenformat ist die Dateiendung von Dateien, wie in Adobe Illustrator erstellt wurden. Adobe Illustrator ist ein vektorbasiertes Grafik- und Zeichenprogramm. Es dient also dem Herstellen von Computergrafiken, die man ohne Qualitätsverlust beliebig in ihrer Größe verändern kann.

Andruckmuster

Hierbei handelt es sich um einen Probedruck auf Werbeartikel oder einem Stück Material. Hierbei wird die Druckqualität des Werbeartikels überprüft. Ein Andruckmuster von einem Werbegeschenk wird erstellt, um Ton- und Farbwerte mit Ihrer Vorlage abzustimmen. Somit kann das zu erwartende Druckergebnis vor Erhalt des fertig produzierten Werbeartikels kontrolliert werden.

Atlasbindung

Bei der dritten Grundbindung, der Atlasbindung, führt der Schuss unter einem Kettfaden hindurch, danach über mehr als zwei Kettfäden hinweg, und so weiter. Der nächste Schussfaden verlagert dies um mindestens zwei Kettfäden (i. d. R. nach rechts) und auch nach oben (i. d. R. um eins). Auf diese Weise entsteht ein Gewebe, auf dem auf der Oberseite die parallelen Schussfäden bei weitem überwiegen, was dem Stoff einen vom Lichteinfall abhängigen Glanz verleiht. Der Stoff ist zweiseitig, auf der Rückseite überwiegen entsprechend die Kettfäden (man unterscheidet daher wie bei der Köperbindung zwischen Kettatlas und Schussatlas).

Ausfallmuster

Als Ausfallmuster wird ein Werbemittel bezeichnet, das in Einzelanfertigung mit dem gewünschten Werbedruck versehen wird. So hat der Kunde ein genaues Bild vom Aussehen des fertigen Produktes und kann dieses zur Produktion freigeben. Da für ein Ausfallmuster beispielsweise die Druckformen wie für den Seriendruck hergestellt werden müssen und so die vollen Kosten anfallen, ist das Ausfallmuster meistens recht teuer.

Beigabeartikel

Beigabeartikel werden einer Bestellung eines anderen Artikels beigelegt. Hierbei handelt es sich um ein wichtiges Instrument der Verkaufsförderung. Diese Artikel sollen die Verbraucher zum Kauf motivieren oder dienen zur Etablierung eines neuen Produkts.

Blindprägung

Blindprägung, Blindpressung oder auch Blinddruck nennt man in der Buchherstellung das Einprägen von Mustern, Motiven oder Schrift auf Leder- und Pergamenteinbände ohne Farbe oder Gold. Blindpressung bezeichnet dabei die Prägung mit großen Stempeln oder Platten unter Einsatz maschineller Hilfsmittel, Blinddruck die rein handwerkliche Arbeit.

Brushed

Hierbei handelt es sich um einen Fertigungsprozess einer Färberei bei einem Textil-Werbemittel oder -Werbeartikel. Bei diesem Prozess wird nach dem Färben das Gewebe mit rotierenden Bürsten leicht angehoben, um ihm einen weichen Griff zu verleihen.

B2B

Die Bezeichnung Business-to-Business wird allgemein für Beziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen benutzt. Im Gegensatz zu Beziehungen zwischen Unternehmen und anderen Gruppen, wie z. B. Konsumenten (Business-to-Consumer), also Privatpersonen als Kunden, Mitarbeitern oder der öffentlichen Verwaltung. B2B-Marketing umfasst sämtliche Produkte und Leistungen (es macht also keinen Unterschied, ob das Gut als Investition gedacht ist), deren gemeinsames Merkmal der Absatzmarkt ist. Derart beschaffte Produkte und Leistungen schaffen wiederum unternehmerischen Mehrwert.

B2C

Business-to-Consumer, auch Business-to-Client oder Business-to-Customer, steht für Kommunikations- und Handelsbeziehungen zwischen Unternehmen und Privatpersonen (Konsumenten, Kunden). Dabei tritt B2C durch die neuen Medien in Form der Eigenvermarktung zunehmend in Vordergrund vor klassischer Medienarbeit (als Beziehung zu den Medien als Institutionen): Das umfasst die eigene Webseite als Werbeträger ebenso wie Onlineverkauf (E-Commerce). Im Internet wird der B2C häufig durch Affiliate-Programme abgewickelt.

EPS-Format (*.eps)

Eine Encapsulated Postscript-Datei (EPS-Datei) ist eine Grafikdatei in der Seitenbeschreibungssprache PostScript, die besondere Anforderungen erfüllt, um das Einbinden in ein Dokument zu ermöglichen. Insbesondere beschreibt EPS im Gegensatz zu allgemeinem PostScript immer nur eine Seite. Das Format wurde 1987 von Adobe gemeinsam mit Aldus, dem damaligen Hersteller von PageMaker, und Altsys, das Vektorgrafik- und Schrifteditoren entwickelte, veröffentlicht. Eine EPS-Datei enthält Objekt-, Rastergrafik- und Separationsdaten. Auch Schriften können eingebettet sein. Da importierende Anwendungen nicht über einen PostScript-Interpreter verfügen müssen, kann eine EPS-Datei optional auch eine Voransicht in geringerer Auflösung (vgl. Vorschaubild) enthalten, die in der Bildschirmansicht als Platzhalter dienen kann.

Flexodruck

Der Flexodruck ist ein direktes Hochdruckverfahren. Es ist ein Rollenrotationsdruckverfahren, bei dem flexible Druckplatten, die aus Fotopolymer oder Gummi bestehen, und niedrigviskose Druckfarben verwendet werden. Als Hochdruckverfahren sind die erhabenen Stellen der Druckform bildtragend, während der Druckwerksaufbau einfach ist und dem des Tiefdruckverfahrens ähnelt. Zu Beginn wurden Anilinfarben eingesetzt, durch die der Flexodruck zu einem der qualitativ hochwertigen Druckverfahren wurde. Heute zeichnet er sich besonders durch seine vielseitigen Einsatzgebiete aus, denn im Flexodruck lassen sich viele Materialien bedrucken, die mit anderen Druckverfahren nicht oder nur eingeschränkt zu bedrucken sind.

Gebrauchswert

Der Begriff Gebrauchswert bezeichnet unter anderem in der Arbeitswerttheorie die gesellschaftliche oder individuelle Nützlichkeit eines Gutes im Unterschied zu seinem Tauschwert. Der Gebrauchswert einer Ware kann sich von Individuum zu Individuum unterscheiden, weil sich auch die Eigenschaft eines Gegenstands oder Gutes, der Befriedigung von Bedürfnissen zu dienen unterscheidet. Der Gebrauchswert zum Beispiel eines Stuhles besteht darin, dass man auf ihm sitzen, oder der Gebrauchswert eines Tisches darin, dass man auf ihm Dinge abstellen kann. Ein Beispiel, das die Abhängigkeit des Gebrauchswert vom Individuum zeigt, ist die Zigarette: Der Gebrauchswert einer Zigarette ist unterschiedlich hoch für eine Person, die raucht, und für eine, die nicht raucht.

Geschmacksmuster

Geschmacksmuster (heute auch eingetragenes Design) ist ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt, Farbe, Form) verleiht. Ästhetische Gestaltungen sind vom Patent- und Gebrauchsmusterschutz ausgenommen, können aber nach dem Designgesetz durch die Eintragung in das Designregister ebenfalls gegen Nachahmung geschützt werden. Geschützt ist die eingetragene zwei- oder dreidimensionale Erscheinungsform eines ganzen Erzeugnisses oder eines Teils davon.

Gimmicks

Ein Gimmick ist eine lustige oder sonst attraktive Zugabe, manchmal auch ein Werbegeschenk (in diesem Fall auch: Give-away) von geringem materiellen Wert.[1] Zu Gimmicks zählen Gegenstände aus Zeitschriften, Messe- und Werbegeschenke oder Aufkleber in Verpackungen von Geräten und Software (im Internet z. B. Verträge mit gratis Nutzungszeiten).

Haptische Werbung

Unter Haptik versteht man die Lehre des Tastsinnes, d. h. haptische Werbung ist Werbung, die man anfassen kann. Dabei spielt vor allen Dingen das Material des Werbemittels eine große Rolle.

HKS-Farbfächer

Der HKS-Farbfächer beinhaltet 88 sogenannte Basisfarben und insgesamt 3.520 Volltonfarben für Kunstdruck- und Naturpapiere, deren Sinn die objektive (also von der individuellen Farbwahrnehmung unabhängige) Bewert- und Vergleichbarkeit, die Reproduzierbarkeit und Kommunikation bestimmter Farbnuancen in der grafischen Industrie ist. HKS ist dabei erstens die Abkürzung für die Druck- bzw. Künstler-Farbenhersteller Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co. sowie zweitens deren Warenzeichen bzw. Marke. Jede HKS-Farbe kann z.B. im Offsetdruck durch Verwendung einer von HKS industriell vorgemischten oder vom Drucker aus HKS-Pigmenten angemischten Sonderfarbe wiedergegeben werden. Alternativ kann ihre Farbwirkung (meist nur annähernd) durch entsprechende Mischungsverhältnisse der Vierfarbdruck-Farben Cyan, Magenta, Yellow und BlacK (CMYK) simuliert werden.

Incentives

Incentives (auch Kaufanreize), sind Prämien, Veranstaltungen oder Reisen, um Einzelpersonen (z.B. Kunden, Mitarbeiter, Geschäftspartner und Politiker) zu beeinflussen, zu motivieren oder zu belohnen.

Korrekturabzug

Ein Korrekturabzug ist eine Skizze des Werbemittels in einem digitalen Layout, was anschließend mit dem Kunden abgestimmt wird. So kann der Kunde noch vor der Produktion Korrekturen äußern.

Mailingartikel

Unter Mailingartikel versteht man Werbeartikel, die mit der Post verschickt werden. So können Kunden und Interessenten sogar erreicht werden, die nicht in direkter Umgebung sind. Hierzu eignen sich nicht nur Give-aways, sondern auch Produktproben. Durch diese Aktionen können Sie alle Haushalte erreichen und die Aufmerksamkeit einer großen Zielgruppe aus sich ziehen.

PMS

Pantone Matching System ist der Name eines international weit verbreiteten Farbsystems, das hauptsächlich in der Grafik- und Druckindustrie eingesetzt wird. Es wurde 1963 von der Pantone LLC, einem amerikanischen Unternehmen mit Sitz in Carlstadt, New Jersey, entwickelt. Das PMS enthält aktuell (Stand 2013) 1.677 Sonderfarben, die größtenteils nicht im Vierfarbdruck erzielt werden können, und ordnet diesen Farben eindeutige Bezeichnungen in Form von Nummern zu. Wie bei jedem Farbsystem steht dahinter die Absicht, die Kommunikation zwischen allen an der Erstellung von Druckprodukten Beteiligten zu vereinfachen, da der Informationsaustausch mithilfe von Pantone-Farbnummern weltweit schnell und vor allem objektiv (weil unabhängig von der individuellen Farbwahrnehmung) erfolgen kann.

Passer

Mit Passer wird in der Druckersprache das Übereinanderpassen der einzelnen Farben beim Mehrfarbendruck bezeichnet. Weitere Begriffe, die dasselbe Problem behandeln, sind Farbregister, Passerdifferenz oder Fehlpasser. In allen Druckverfahren bezeichnet der Passer das standgerechte Drucken bei mehreren aufeinanderfolgenden Druckgängen. Beim Vierfarbendruck werden die vier Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz nacheinander exakt übereinander gedruckt und ergeben das endgültige Druckbild. Wenn diese vier Farben nicht genau den richtigen Stand zueinander haben, erscheint das Druckbild verschwommen, unscharf oder mit Farbverschiebungen und wirkt sich qualitätsmindernd aus.

Proof

Ein Proof (oder Prüfdruck) bezeichnet im Druckwesen die vorweggenommene Simulation eines Druckergebnisses zur Revision. Historisch (im Letternsatz) geschah das durch Druckfahnen. In der Praxis versteht man unter einem Proof meist eine Darstellung auf einem zumindest papierartigen Trägermaterial. Im weiteren Sinn des Wortes können aber auch immaterielle Simulationsverfahren gemeint sein (z. B. Softproof, d. h. die Darstellung am Computerbildschirm).

RAL-Farbe

Als RAL-Farbe bezeichnet man normierte Farben, die die RAL gGmbH (eine Tochter des RAL-Instituts) unter dem Namen RAL Classic vertreibt. Der Name leitet sich vom Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen ab, welcher am 23. April 1925 in Berlin gegründet wurde und der Rationalisierung der deutschen Wirtschaft diente. Jeder Farbe des Farbkatalogs ist eine vierstellige Farbnummer zugeordnet. Diese Normung geht auf eine Tabelle von 40 Farben zurück, die 1927 vom Reichsausschuß für Lieferbedingungen (RAL) erstellt wurde. Der Vorteil solcher Normung besteht darin, dass Kunde und Lieferant nur eine RAL-Nummer austauschen und kein Farbmuster auf definiertem Material. Inzwischen beinhaltet RAL Classic 213 Farbtöne. Meistens wurden neue Farbtöne deutscher Großunternehmen hinzugefügt, so kamen beispielsweise 1992 die Farben Telemagenta, Telegrau 1 und Telegrau 2 hinzu.

Reliefprägung

Es gibt zwei Arten der Reliefprägung bei Werbemitteln/Werbeartikeln. Eine Möglichkeit ist es, bei Papier oder Karton Schriften, Signets usw. drucktechnisch einzuprägen. Die andere Möglichkeit ist, Motive mit Hilfe von Kunststoff-Ausprägungen zu dreidimensional wirkenden Werbeträgern auszugestalten.

Rotationsdruck

Rotationsdruck ist eine Drucktechnik, die für alle drei Hauptdruckverfahren (Tief-, Hoch- und Flachdruck) angewendet werden kann. Bei den Rotationspressen gibt es verschiedenste Bauformen, angefangen bei Einfach- und Doppelwerken (1/1, 2/0) über Turmwerke (2/0 bis 4/4) bis hin zu Satellitenbauweisen (bis zu 16 Druckwerke auf einen Gegendruckzylinder). Rotationsdruckverfahren funktionieren nach dem Druckprinzip rund auf rund, das bedeutet, dass sowohl die Druckform als auch der Gegendruck zylindrisch sind. Beide Zylinder sind in ständiger gegenläufiger Bewegung und nur durch den Bedruckstoff voneinander getrennt. Bei Mehrfarbendruck ist die Maschine mit je einem Druck- und Farbwerk pro Farbe ausgestattet.

Self-Liquidators

Self-Liquidators sind Werbeartikel und Werbemittel, die sich im Zusammenhang einer Werbeaktion selbst finanzieren. Self-Liquidators sind in der Regel sehr günstige Werbeartikel und Werbemittel, welche durch Selbstkosten abgegeben werden, von denen jedoch eine werbliche Zusatzwirkung auf andere Produkte und Angebote ausgeht. In erster Linie versucht man mit solchen Aktionen neue Kunden zu gewinnen.

Siebdruck

Der Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe hindurch auf das zu bedruckende Material gedruckt wird. An denjenigen Stellen des Gewebes, wo dem Druckbild entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, werden die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht. Im Siebdruckverfahren ist es möglich, viele verschiedene Materialien zu bedrucken, sowohl flache (Folien, Platten etc.) als auch geformte (Flaschen, Gerätegehäuse etc.). Dazu werden je nach Material spezielle Druckfarben eingesetzt. Hauptsächlich werden Papiererzeugnisse, Kunststoffe, Textilien, Keramik, Metall, Holz und Glas bedruckt. Das Druckformat reicht – je nach Anwendung – von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern.

Streuartikel

Als Streuwerbung oder Streukampagne bezeichnet man Werbung auf relativ kleinen und kostengünstigen Werbemitteln, zum Beispiel Werbeartikeln wie Feuerzeuge oder Kugelschreiber, die gerne verschenkt werden. Sie sind nicht auf ein Medium wie Presse oder Fernsehen beschränkt, sondern werden breit gestreut (überall oder unter großem Publikum verteilt) und erhöhen damit den Bekanntheitsgrad des beworbenen Produkts auf breiter Basis. Das Zielpublikum soll in allen Lebensbereichen auf den Produkt- oder Markennamen stoßen. Die Wirksamkeit dieser Werbeform, also die Anzahl der neuen Geschäftsabschlüsse im Gefolge der Kampagne, wird oft als recht gering eingeschätzt.

Tampondruck

Der Tampondruck ist ein indirektes Tiefdruckverfahren, bei dem die Druckfarbe durch einen elastischen Tampon aus Silikonkautschuk von der Druckform auf den Bedruckstoff übertragen wird. Das Tampondruckverfahren ist das wichtigste Verfahren zum Bedrucken von Kunststoffkörpern und ist damit unter anderem in der Werbemittelbranche von großer Bedeutung. Das Druckbild, das übertragen werden soll, wird mit einem Positiv-Film (Offsetfilm) auf ein Klischee belichtet. Dieses Klischee wird dann ausgewaschen; das belichtete Druckbild bleibt vertieft auf der Oberfläche des Klischees zurück. Man unterscheidet Stahlklischees und Kunststoffklischees. Bei Stahlklischees wird das Druckbild in die Stahloberfläche geätzt. Stahlklischees finden bei wiederkehrenden Druckbildern mit sehr hohen Stückzahlen Verwendung.

Transferdruck

Sublimationsdruck oder Transferdruck bezeichnet das Druckverfahren, bei dem der Farbstoff in den Trägerstoff eingedampft (sublimiert) wird. Dafür werden Transferpapiere und -folien sowie Farbstoffe bzw. Spezialtinten verwendet, die in der Regel auf synthetische Fasern sublimiert werden. Es wird zunächst eine Papierbahn bzw. eine Spezialfolie mit geeigneten Farbstoffen (seitenverkehrt) bedruckt und dann mit einer Thermotransferpresse im Umdruckverfahren durch Erhitzen auf bis zu 230 °C auf das Trägermaterial übertragen. Voraussetzungen sind, dass die Farbstoffe im Bereich von 170 bis 230 °C mit einer hinreichenden Geschwindigkeit sublimieren und in die Faser diffundieren sowie in der Faser gut haften. Verwendet werden Dispersionsfarbstoffe (z.B. Azofarbstoffe und Anthrachinonfarbstoffe), die wasserunlöslich sind.

Unique Selling Proposition

USP (deutsch auch Alleinstellungsmerkmal) wird im Marketing und in der Verkaufspsychologie das herausragende Leistungsmerkmal bezeichnet, mit dem sich ein Angebot deutlich vom Wettbewerb abhebt. Synonym ist veritabler Kundenvorteil. Das Alleinstellungsmerkmal sollte „verteidigungsfähig“, zielgruppenorientiert und wirtschaftlich sein sowie in Preis, Zeit und Qualität erreicht werden. Der Begriff gehört zum Grundvokabular des Marketings. Ein Alleinstellungsmerkmal, d. h. ein einzigartiges Nutzenversprechen, soll mit dem Produkt verbunden werden.

Vektorgrafik

Eine Vektorgrafik ist eine Computergrafik, die aus grafischen Primitiven wie Linien, Kreisen, Polygonen oder allgemeinen Kurven (Splines) zusammengesetzt ist. Meist sind mit Vektorgrafiken Darstellungen gemeint, deren Primitiven sich zweidimensional in der Ebene beschreiben lassen. Eine Bildbeschreibung, die sich auf dreidimensionale Primitiven stützt, wird eher 3D-Modell oder Szene genannt. Um beispielsweise das Bild eines Kreises zu speichern, benötigt eine Vektorgrafik mindestens zwei Werte: die Lage des Kreismittelpunkts und den Kreisdurchmesser. Neben der Form und Position der Primitiven werden eventuell auch die Farbe, Strichstärke, diverse Füllmuster und weitere, das Aussehen bestimmende Daten angegeben. Vektorgrafiken basieren anders als Rastergrafiken nicht auf einem Pixelraster, in dem jedem Bildpunkt ein Farbwert zugeordnet ist, sondern auf einer Bildbeschreibung, die die Objekte, aus denen das Bild aufgebaut ist, exakt definiert. So kann beispielsweise ein Kreis in einer Vektorgrafik über Lage des Mittelpunktes, Radius, Linienstärke und Farbe vollständig beschrieben werden; nur diese Parameter werden gespeichert. Im Vergleich zu Rastergrafiken lassen sich Vektorgrafiken daher oft mit deutlich geringerem Platzbedarf speichern. Eines der wesentlichen Merkmale und Vorteile gegenüber der Rastergrafik ist die stufenlose und verlustfreie Skalierbarkeit.

Vierfarbdruck

Der Vierfarbdruck ist eine in allen modernen Druckverfahren angewandte Technik zum Erstellen farbiger Abbildungen. Das Druckbild wird dabei durch subtraktive Farbmischung aus den vier genormten Grundfarben aufgebaut. Das Farbsystem wird als CMYK-Farbmodell bezeichnet. Drei Idealfarben Gelb, Magenta, Cyan würden ausreichen. Wegen physikalisch bedingter Form und Lage des Spektrums von technisch und ökonomisch verfügbaren Farbpigmenten ist aus C-M-Y allein kein Tiefschwarz (Farbtiefe) zu drucken. Als vierte Druckfarbe wird für die „Tiefe“ zusätzlich Schwarz auf Basis von Farbruß verwendet. „K“ steht für Key (Schlüssel), da es die Schlüsselfarbe für den farblichen Kontrast ist.

Zugabeartikel

Unter Zugabeartikeln versteht man Werbeartikel und Werbemittel, die bei einem Produkt als zusätzlicher Kaufanreiz mitgeliefert werden.


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